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Was sollen den die Nachbarn denken?

„Was sollen denn die Nachbarn denken“?!? (und noch ’nen Zacken schĂ€rfer war „was sollen denn die Nachbarn sagen!?!) đŸ€”

Ach du liebes bißchen,tja, wenn DAS der Fall war, dann war hattest du „Ärger an der Backe“! 😬Dieser Satz gehörte definitiv zu meinem Gedankensumpf in Kindheit und Jugend. Das, was die junge Generation heute gar nicht mehr nachvollziehen kann, weil sie vor Rechten ja nur so strotzen, war fĂŒr meine Generation nicht so prickelnd. đŸ€šđŸ˜”đŸ˜Ÿ

Ich bekam das regelmĂ€ĂŸig zu hören, wenn ich einen Fehler gemacht, eine schlechte Schulnote nach Hause gebracht oder sonst irgendwie ĂŒber die StrĂ€nge geschlagen hatte. FĂŒr uns war ja jeder Erwachsene eine Respektsperson, mehr oder weniger. Und nur die Frechsten unter uns trauten sich fremden Leuten, wenn sie mit uns schimpften, die Zunge heraus zu strecken oder ein paar Widerworte zu geben. Denn, wenn sie dann nicht schnell genug weg liefen, konnte es sein, dass sie eine Ohrfeige bekamen oder an den Ohren/Haaren gezogen wurden (oder auch ein grandioser Satz von dem jeweiligen Erwachsenen war „Wehe, wenn ich deine Eltern treffe, dann erzĂ€hle ich denen was fĂŒr ein Flegel du bist“… sie KANNTEN die Eltern gar nicht oder nicht besonders gut und doch schĂŒchterte es ein). Ich bin ein Stadtkind und weiß bei Dorfkindern sah es anders aus – da kannte Jeder Jeden. Es wurde den Eltern berichtet und die Bestrafung folgte auf dem Fuße. đŸ˜ŹđŸ€­đŸ˜ł

Sogar die Erwachsenen untereinander benutzten diesen Satz im Streit, wenn etwas aus dem Ruder zu laufen schien. đŸ˜ŹđŸ€­đŸ˜ł

Dieser Satz hatte einen Nachklang! Er blieb im GedĂ€chtnis. Und so sehr wir uns auch bemĂŒhten, ihn nicht mehr zu sagen, in unserer Gedankenwelt war er gespeichert. đŸ„ș

Er löst bis zu heutigen Tag immer wieder Gedankenschleifen aus, wenn wir es zu lassen. Und wiederkehrende Gedanken bereiten den Sumpf vor UND beeinflussen stĂ€ndig unser Denken. Sie tauchen unvorhergesehen wieder auf, wenn eine bestimmte Situation uns „triggert“ – also Erinnerungen wach werden, die uns Ă€rgern oder bange machen. (Übrigens, Gedanken können so laut werden, dass wir uns intuitiv die Ohren zu halten, wenn sie uns ĂŒberfluten). Ist das wĂŒnschenswert? đŸ˜…đŸ˜«đŸ˜‰

Zu erkennen WAS alles in unseren GedankensĂŒmpfen verborgen ist und an WELCHE „Triggerelemente“ sie angedockt haben, ist so hilfreich auf dem Weg in ein freieres, leichteres Leben. Ich vergleiche es gerne mit einem Spaziergang am Meer, wenn der Wind frisch und böig um meinen Kopf herum weht und ich vor meinem geistigen Auge sehe, wie mein „OberstĂŒbchen“ ordentlich durchlĂŒftet wird. Danach fĂŒhle ich mir so erfrischt, so klar und frei – DAS geniesse ich sehr! 😍🙃😁

Gehört dieser oder ein Ă€hnlicher Satz zu deinem Geankensumpf? Hast du eine Lösung gefunden, ihn los zu werden? Dann laß uns an deinen Erfahrungen teilhaben, bitte. đŸ€—

Wer es etwas genauer wissen will, kann mich kontaktieren und fragen, was auf der Seele brennt. 😏😘

Einen guten Wochenstart wĂŒnscht euch eure Pfad(e)findercoachine

Karin Lieberenz aus OFriLa

Foto: pixabay.com – Fotograph: Counselling Ulrike Mai – kostenfreie Fotos