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Ich bin wie ein Baum

DER A P F E L B A U M (mein Erleben im Rahmen einer Meditation auf dem Seminar „Wunder der Lebenskraft“)

  • 1. Chakra – Selbstbewußtsein
  • 2. Chakra – Selbstwertgefühl
  • 3. Chakra – Freiheit
  • 3. Chakra – Nähe
  • 5. Chakra – Klarheit
  • 6. Chakra – Vision
  • 7. Chakra – Heimkommen

Das Wort, welches mir in den Sinn kam (mir gesandt wurde) war W I L L E  (Faulheit kam vom Verstand und ich habe es abgelehnt) und das Bild dazu war der Baum.

Der Baum weiß wer er ist und wozu er da ist. Er kennt seine Aufgabe und er ist sich sicher diese Aufgabe so gut wie möglich erfüllen zu können. Er ist frei, niemand zwingt ihn etwas anderes zu tun oder zu sein. Er lebt in der Freiheit nach seinem Ermessen zu wachsen und zu gedeihen oder sich wieder der Erde zur Verfügung zu stellen. Die Nähe zu dem Boden auf dem er steht und zum Himmel (Firmament) unter dem er lebt ist ebenso in ihm verankert. Er darf angefasst werden und er stellt uns sein Obst zur Verfügung. Seine Nahrung ist ein wichtiger Beitrag zum Leben auf der Erde. In ihm herrscht absolute Klarheit, dass er Äpfel hervorbringt und wird sich auch nicht im Ansatz bemühen plötzlich ein anderes Obst (Kirschen, Birnen, etc.) produzieren zu wollen. Seine Aufgabe ist es jedes Jahr die tollsten und schönsten Äpfel wachsen zu lassen. So sieht auch die Vision des Baumes aus. Groß und stark, mit rotbackigen, süßen und saftigen Früchten überladen zu sein, damit sich viele Menschen und Tiere an ihm erfreuen und seine Nahrung genießen können. Das Heimkommen ist ihm bewusst als etwas was eines Tages kommen wird, wenn seine Zeit gekommen ist. Dann kehrt er zur Erde zurück wird wieder ein Teil von Ihr und reproduziert sich an anderer Stelle “anders neu”. Er ist dann nicht mehr der Selbe, sondern ein anderer aber immer noch mit demselben göttlichen Kern (Funken), der ihn erschaffen und mit seiner Daseins-Aufgabe betraut hat.

Ich, der Baum im übertragenen Sinn, habe unten in den Wurzeln mein Selbstbewußtsein (sich selbst bewusst sein) und wo die Wurzeln in den Stamm übergehen mein Selbstwertgefühl (sich selbst wert fühlen). Mitten im Stamm zeigt sich die Freiheit, das zu sein was man ist, ein mächtiger, kräftiger Stamm, gut geschützt von seiner Rinde (der Außenhaut, dem Mantel. Wo der Stamm seine dicken Äste ausbildet sitzt Nähe (alles ist gleich nah und gleich fern) und da, wo sich die dicken Äste verzweigen kommt die Klarheit. Licht dringt durch die Äste und Zweige und alles ist ersichtlich. Wer und was du bist, wie gut du bist, wie schön. An den Zweigen hängen die Früchte, meine Vision. Jedes Jahr im Kreislauf des Lebens, immer wieder bringt der Baum seine Früchte hervor. Unterschiedlich viele, mal weniger mal überschwänglich. So darf auch die Vision sein, groß und veränderlich.

Die Baumkrone, die wie das Wort sagt, den kompletten Baum in seiner Größe und Wahrhaftigkeit zeigt, wunderschön und mächtig. In ihr nisten Vögel, in ihr klettern Kinder. In luftiger Höhe fühlt man alle Elemente von der Wurzel hoch bis in die höchsten Spitzen, das Sein – das Nach-Hause-Kommen – Heimkommen, in Gott, in seiner Schöpfung, im Leben und im Tod.