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Gedankensumpf – …

… klingt vielleicht witzig, ist es aber nicht. 🧐

Wir denken tagaus tagein, soweit gut. Wir denken, und das ist wissenschaftlich erforscht und erwiesen, zwischen 45.000 und 60.000 Gedanken pro Tag, Tendenz steigend – wow! 🎯

Ich gehöre als weiblicher Mensch in die obere Kategorie, naja meistens. Und anfangs fand ich das völlig ĂŒberzogen, 45.000 bis 60.000 Gedanken pro Tag, das musste ich mir erst „auf der Zunge zergehen lassen“. Denkst du auch, dass du nicht so viel denkst?

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Warum wĂ€lzen wir so viele Gedanken im OberstĂŒbchen? Das liegt zum einen an dem was wir mit unseren Sinnen aufnehmen und zum anderen am WiederkĂ€uen von gewesenen oder – in vorauseilendem Gehorsam – kĂŒnftigen Situationen. 

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Alles was wir sehen, hören, riechen, schmecken und fĂŒhlen kommentieren wir innerlich auch – mit mehr oder weniger Gedanken: „Oh, das schmeckt wirklich sehr lecker“. „Na die hat ja Nerven mit so einem Fummel ins Restaurant zu kommen“. „Warum sitzt mein Begleiter, wie ein Stockfisch da“. „Schaufelt nur das Essen in sich rein“. „Die Deko im Restaurant könnte auch mal wieder entstaubt werden“. „Oh mein Gott, ich verpasse heute doch tatsĂ€chlich meine Liebingsserie“. „Mal sehen ob es das wert war“. Ein kleiner Auszug, der nur Sekunden dauert und bereits sechs GedankengĂ€nge beinhaltet. (Nun sind die Mathematiker unter uns gefragt).

🙂🙃😉

Dazu kommen vergangene Situationen, die gerne wieder und wieder durchgekÀut werden, nur um sie von allen Seiten zu beleuchten und zum selben Ergebnis zu kommen, dass es ist wie es ist. Es ist ja auch vorbei! Aber noch schlimmer das gedankliche Abchecken noch nicht eingetretener Situationen!!!

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Alles und jedes verursacht eine Gedankenflut und vieles eben auch ein Gedankenkarussell. Schaffen wir es nicht Ruhe in unseren Kopf zu bekommen, dann kreieren wir uns einen eigenen Gedankensumpf! 

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In meiner Kindheit hat man Menschen, die SelbstgesprĂ€che fĂŒhrten fĂŒr bekloppt gehalten (O-Ton). Seit ich mich erinnern kann, haben aber auch meine Eltern, Verwandte, Freunde und Bekannte GedankengĂ€nge laut wiedergegeben. Das haben sie zugegeben oder ich habe es real miterlebt. Nachgefragt hieß es immer wieder so besser denken zu können, weil die anderen Gedanken dann nicht so dazwischen funken können. AHA!!! Also war eine gewisse Gedankenmenge auch schon frĂŒher da.

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Den Kopf zur Ruhe zu bekommen bedarf einer Anstrengung, die an Hochleistungssport erinnert. Die Wenigsten erreichen 1 Minute der Stille im Kopf. NĂŒtzliche und unnĂŒtzliche Gedanken schwirren stĂ€ndig umher. So hat unsere „innere Stimme“, die fĂŒr die Intuition zustĂ€ndig ist, kaum eine Chance Gehör zu finden.

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Ich habe es geschafft meinem Plappermaul die Stirn zu bieten. Mein Erfolg beruhte darauf der Ursache auf den Grund zu gehen und Schritt fĂŒr Schritt den „Hahn wieder zuzudrehen“. Heute schmunzele ich, wenn mir viele Gedanken durch den Kopf purzeln. Ich höre hin und finde heraus wo der Stein des Anstoßes liegt. Dann entschĂ€rfe die Situation im Hirn. Und Ruhe ist!

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Wie sieht es bei dir „da Oben“ aus? Quasselstrippe oder eher ein PlĂ€tschern (Gedanken sind grundsĂ€tzlich gut und wichtig).

Wenn du deinem Gedankensumpf gerne Paroli bieten möchtest, es aber bisher nicht zufriedenstellend hinbekommen hast (was absolut keine Schande ist, nichts geschieht grundlos), dann melde dich bei mir oder klÀr es in unserer Gruppe.

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Per Email oder in der geschlossenen Gruppe auf FB (Generation-50plus-Pfadfinder – D/ein neuer Pfad wartet auf Dich). Herzlich Willkommen und danke fĂŒr den ersten, mutigen Schritt.

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Deine Pfad(e)findercoachine

Karin Lieberenz aus OFriLa