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Anerkennung

Ein Wort, dass für Viele eine große Hürde bedeutet. Warum?

Ich glaube, dass die meisten von uns die Anerkennung ihr halbes Leben bereits vermißt haben. Sie wissen nur zum Teil was es heißt und bedeutet. Da habe ich – mal wieder – recherchiert und siehe da es gibt ausreichend Synonyme dafür, also eine Gleichbedeutung.

Achtung, Ansehen, Auszeichnung, Belobigung, Bewunderung, Ehre, Hochachtung, Respekt, Wertschätzung aber auch Bejahung, Bestätigung, Beifall, Verständnis und Zustimmung…. (es gibt mehrere Dutzend)

Wir kennen viele dieser Wörter auch in anderen Zusammenhängen. Summa summarum bedeuten sie ALLE etwas für DICH und MICH – etwas WERT_VOLLES.

Es war jedoch auch das, was uns als erstes vorenthalten wurde. Zum einen, weil Menschen lange geglaubt haben, dass nur mit Kritik und harten Strafen eine Verbesserung erzielt werden kann und zum anderen, weil andere Menschen ihre Vorteile im “klein machen und klein halten” suchten und fanden. Ich gebe in der Regel das weiter, was man mir angedeihen ließ und so waren die Methoden der Erziehung drakonisch und nicht selten von körperlicher oder seelischer Gewalt geprägt. Aber auch die Eltern und Großeltern haben in ihrem Arbeitsleben keine Anerkennung und Freude erfahren. Da setzte sich das fort, was sie aus ihrer Kindheit mitbekommen hatten. Mühsal und Bitterkeit!

Und dann gab es da Menschen, die sich diesem Dilemma entziehen konnten. Die andere Pfade gesucht und gefunden haben. Und diesen Pionieren verdanken wir, dass sich immer wieder Licht den Weg ins Dunkel gebahnt hat. Wir bekamen Gelegenheiten zu lernen, experimentieren und suchten nach Antworten.  Über die Jahrzehnte entwickelten sich Chancen den eigenen Horizont stetig zu erweitern.

Die Zahl der Menschen, die Freigeister sind, die immer wieder nach Alternativen, nach anderen Pfaden Ausschau gehalten haben, steigt. Es steigt aber auch die Bemühung der “Gegenspieler”, uns wieder “gefügiger” zu machen. Hier wurde auch dazu gelernt.

Wenn DU spürst es ist Zeit etwas zu tun, zu verändern, wenn Du fühlst, dass kann es noch nicht gewesen sein, wenn Du glaubst, dass auch für dich etwas Besonderes schon immer vorgesehen war, dann sei mutig. Geh den ersten Schritt und fang an zu sinnieren, zu träumen. “Die Gedanken sind frei” heißt es in einem Volkslied von Konstantin Wecker. Daher erlaube dir ein Bild vor deinem geistigen Auge zu erschaffen, wie du es dir wünschst, bunt, groß, wild, ver-rückt…. Stell es dir immer wieder vor und behalte es vorerst nur bei dir. Und dann frag dich wie es weiter gehen kann. Brauchst du Hilfe, dann bitte such sie dir. Bist du mutig genug alleine zu gehen, dann mach dich auf den Weg, Schritt für Schritt. Die Resonanz, die du dabei entfachst, bringt dich weiter. Du bekommst sozusagen Ressourcen an die Hand.

Es ist nicht zwangsläufig von Bedeutung ob du mit dieser Form des Pfadfindertums ein Geschäft kreieren möchtest. Es darf auch eine schlichte Aus- oder Weiterbildung sein. Eine ehrenamtliche Tätigkeit oder – und das ist für mich das Wertvollste – eine Entfaltung deiner Selbst. 

Spring ins kalte Wasser und vergiß dabei das Atmen nicht. Sei voller Vorfreude, dass das was du möchtest auf jeden Fall sinnvoll, schön und richtig ist. DAS ist dann eine hohe Form der ANERKENNUNG.

Fragen, die sich der geneigte Leser stellen mag:

Wann habe ich mich das letzte Mal anerkannt?

Wie komme ich dahin mir die Anerkennung zu geben, die ich verdiene?

Wer hat mich klein gemacht?

Wo finde ich Unterstützung?