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001 – Der Anfang – Die neue Podcastshow für die Generation 50+

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ACHTUNG: Die Nummerierung mußte angepaßt werden, weil eine Episode 000 (die eigentlich ja eine „sich-vorstellen-Episode“ sein soll) nicht akzeptiert wurde. Es hat mit 001 anzufangen. Wird in Episode 004 nochmal kurz erklärt. DANKE.

Aller Anfang ist bekanntlich schwer aber angefangen hat jeder, irgendwie, irgendwann. Wenn man möchte, dass die Gedanken zu einem Thema oder zu einer Sache aufs Papier kommen, dann muss man anfangen zu schreiben. So einfach ist das.

Aber bevor ich über konkrete Ideen, Geschichten oder Erlebnisse berichte, ist es bestimmt keine schlechte Idee mich selber kurz vorzustellen und zu erläutern, warum ich mache was ich mache.

Ich heiße Karin Lieberenz und wohne mit meinem Mann und drei Katzen in unserer Wahlheimat Ostfriesland. Ich bin Mutter von zwei erwachsenen Kindern und stolze Großmutter. Mein Lebensweg hatte schon immer mehr von einer Achterbahn als einem Wanderweg gehabt. Es war bunt, laut, schnell und streckenweise sehr anstrengend. Ich bin mir nicht sicher ob ich alles genau so wieder machen würde aber es waren auf jeden Fall viele schöne Jahre dabei.

Und jetzt, wo ich an der 60 kratze, fängt noch einmal ein ganz neuer Lebensabschnitt an. So wie ich von Anfang an keine “nur Hausfrau und Mutter” war, bin oder werde ich auch keine “nur Rentnerin”. Ich bin neugierig und kann mich schnell begeistern und dann bin ich kurz entschlossen in einer Sache drin. So geschehen im letzten Jahr als ich (wieder mal) auf der Suche war. Beruflich habe ich nach meinen beiden kaufmännischen Ausbildungen und langjährigen Erfahrungen in den Jobs, eine ganz neue Richtung eingeschlagen, nur um dann festzustellen, dass Menschen über 50, wenn sie ihr Geburtsdatum nennen, eine Art Stempel bekommen – “nicht mehr 1. Wahl”. In den höheren Positionen, also gehobenes Management, ist das eher kein Problem, doch im normalen Angestellten/Arbeiter Dasein auf jeden Fall.

Ich wurde fündig bei den so genannten Kongressen, speziell die Online Kongresse. Die Art und Weise, wie diese Veranstaltungen aufgezogen wurden, gefiel mir und ich beschäftigte mich damit eingehend. Nach 6 Monaten stand mein erstes Event und natürlich habe ich es für meine Generation gemacht. Es hat mir viel Freude bereitet zu recherchieren, zu interviewen und Neues zu erlernen. Und die Resonanz war umwerfend positiv. Ich habe Menschen wieder getroffen, neu kennen gelernt und so viel erfahren, dass es mich tief berührt hat. Es gibt jede Menge Menschen, die Gleiches erlebt und Ähnliches gefühlt haben. Und immer wieder kam “Danke, das war längst überfällig”. Und dann, als es zu Ende gegangen ist, kam die Frage nach der Fortsetzung. Damit hatte ich mich nicht beschäftigt. Ich war so mit Machen und Tun beansprucht, dass ich mir keine weiterführenden Gedanken gemacht hatte. Ein kleines, schwarzes Loch war da, denn ich wußte nicht wirklich weiter. Es gab Möglichkeiten, ja, aber der Pfad war noch verschwommen. Bei mir hat es immer mit “rumsuchen” zu tun und eines Tages kam die Erleuchtung. Das, was mir liegt, was ich zu einem guten Miteinander beitragen kann, ist die Fortführung meiner ins Leben gerufenen Pfadfinderbewegung als Podcast. Dieses Projekt ist mehrere Nummern größer als mein Kongress aber es ist genau das, was ich mir bis weit über mein “offizielles Rentenalter” hinaus vorstellen kann. Dinge tun die Spaß und Freude machen, etwas bewirken. Einen Beitrag leisten, der garantiert eine Hilfe zur Selbsthilfe für viele Menschen, die ich bis heute noch nicht einmal kenne, werden kann.

Ich freue mich auf gute Gespräche, viele Informationen, geniale Tipps und auf eine Pfadfinderbewegung, die gehört und gesehen wird.

Wie es genau wird und was es auslöst ist noch gar nicht klar und das ist auch gut so! Wenn wir alles vorneweg schon wüßten, wo bliebe da der Spaß am entdecken. Alles darf, nichts muss und wo ich in 5 bis 10 Jahren bin, keine Ahnung. Ich habe gelernt viel öfter im Hier und Jetzt zu sein und sehr bewußt die kleinen Schritte zu erleben und zu genießen.

Ein Ziel haben mein Mann und ich – reisen. Mit dem Wohnmobil durch Europa. Auch das läßt sich mit dem Projekt Podcast bewerkstelligen. Dank mobilem Funk und Internet ist fast alles möglich. Und ich reise auch gerne zu den Menschen, denn auch wenn der Podcast einer Radiosendung gleich kommt, spreche ich lieber von Mensch zu Mensch.

Der Anspruch an jede Folge und an mich wird sein, dass Wissenswertes und Interessantes ins Ohr transportiert wird. Reden, zuhören und verstehen soll die Maxime sein und natürlich frei nach meinem Motto “Ich bleibe so wie ich sein will” darf Jeder seine eigenen Pfade suchen, finden und gehen. Das Ziel ein reiches Leben zu führen und möglichst wenig zu bedauern, haben wohl die meisten von uns. Unsere Pfade dahin mögen so unterschiedlich sein wie Wege nach Rom führen, unser Ziel ist es nicht.

Ich wünsche uns allen viele neue Pfade zum entdecken und beschreiten, eine gute Unterhaltung und einen Kopf voller alter Flausen und neuer Ideen.

PS. Es gibt einen amerikanischen Film mit dem Titel “Das Beste kommt zum Schluss”. Der ist toll aber niemand sollte diese Umstände haben um seiner verbleibenden Zeit mehr Leben zu geben, oder?! Aber die Idee mit der Löffelliste ist schon genial.

Fragen, die sich der Leser/Zuhörer stellen mag:
Wie sieht meine Löffelliste aus?